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The Sound Ex - Palomino

VÖ: 16. Dezember 2008   •   Label  Intergroove, DR2 Records

Während mich andere Postrock Alben, insbesondere aus britischen Gefilden, mit zunehmender Spielzeit eher langweilen, ist es bei ´Palomino´ genau anders herum. Recht durchschnittlich geht es los, aber spätesten ab ´Shaking Games´ nimmt die Platte Fahrt auf.

THE SOUND EX schaffen es den momentan gängigen Gitarrensound einzusetzen ohne den Eindruck zu erwecken, sich anzubiedern. Lobenswert ist, dass die Jungs nicht so pseudo-hysterisch klingen wie viele ihrer Landsleute. Mit den genannten Tracks und Stücken wie dem ruhigeren ´Royal Blood´ oder dem krachig angehauchten ´Born Into The Grave´ hat diese Platte wirklich starke Songs zu bieten. Leider gibt es auch immer wieder schwächere Songs (KIMB) und mit dem Titeltrack hat die Band den schwächsten Song ans Ende gepackt, was den Gesamteindruck noch mal nach unten zieht. Der Track ist einfach zu lang und schleppt sich zu mühsam über die Zeit. Immer, wenn THE SOUND EX die Tracks, egal in welcher Geschwindigkeit, kompakt halten, sind sie richtig gut. Mit dem vorliegenden Material hätten die Jungs aus Newcastle eine EP der Oberklasse raushauen können. Für ein Album fehlt es mir (noch) an durchgängig hoher Qualität.

 
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