Trusting Nolan gibt es seit 2005, sie kommen aus der Stadt mit dem Dom Köln, ob von der richtigen - Dom- - Seite oder nicht spielt keine Rolle. Publiziert haben Trusting Nolan bislang zwei Alben und zwar 2007 und 2009. Am 23. Januar 2026 wurde das vorliegende Album Devil In Me veröffentlicht, was wir nun mit einiger Verspätung besprechen.
Ich bin nie mit Köln warm geworden, zweimal war ich dort stationiert. Die Stadt wurde für mich zu einem toten Ort, weil mich, bevor ich dort ein zweites Mal "hingeschickt" wurde, schon ein Dienstposten in meinem zukünftigen Verantwortungsbereich durch krankheitsinduzierten Tod eines Kameraden vakant erwartete und blieb und ein zweiter Kamerad - mein bester Freund - ebenfalls nach Krankheit starb, als ich gerade ein paar Monate dort war. An diesem Ort fiel ich dann im Sommer 2024 in eine schwere Krise. Mittlerweile durfte ich Köln hinter mir lassen und bin seit fast einem halben Jahr woanders. Mich zieht es aktiv nicht mehr nach Köln - obwohl dort Freunde und Bekannte wohnen. Trusting Nolan können nichts dafür, ihr Album wird mich mit dem Ort nicht versöhnen. Aber ich projiziere meine innere Ablehnung auch nicht auf sie.
Die Band hatte das Twilight Magazin im September 2025 kontaktiert und schon Material vorgelegt, allerdings ohne Angabe eines VÖ Termin. Unbearbeitet blieb es im Redaktionspostfach. Anfang Februar 2026 erfolgte eine Abfrage, wer Interesse am Besprechen hätte. Ich hob die virtuelle Hand mit der Bedingung, wenn es nicht zu sofort sein müsse. Ich hatte genug Reviews im Arbeitsvorrat. Die Meldung erfolgte aufgrund der stilistischen Einordnung als Modern Groove Metal. Das passt ins Geschmacksportfolio. Es verging dennoch mehr als ein Monat zwischen Absichtsbekundung und Tat durch berufliche und private Gründe und natürlich durch andere Reviewerstellungen. Außerdem war noch ein bisschen Schriftverkehr mit der Band nötig, bevor ans Werk gegangen werden konnte.
Die Band hatte das Twilight Magazin im September 2025 kontaktiert und schon Material vorgelegt, allerdings ohne Angabe eines VÖ Termin. Unbearbeitet blieb es im Redaktionspostfach. Anfang Februar 2026 erfolgte eine Abfrage, wer Interesse am Besprechen hätte. Ich hob die virtuelle Hand mit der Bedingung, wenn es nicht zu sofort sein müsse. Ich hatte genug Reviews im Arbeitsvorrat. Die Meldung erfolgte aufgrund der stilistischen Einordnung als Modern Groove Metal. Das passt ins Geschmacksportfolio. Es verging dennoch mehr als ein Monat zwischen Absichtsbekundung und Tat durch berufliche und private Gründe und natürlich durch andere Reviewerstellungen. Außerdem war noch ein bisschen Schriftverkehr mit der Band nötig, bevor ans Werk gegangen werden konnte.
Ich bin sehr froh, dass ich mich für Trusting Nolan gemeldet habe. Ähnlich wie kürzlich die Band MØL mit ihrem Blackgazestil haben Trusting Nolan einen Metalcoresound, der nicht so ist wie Lamb Of God oder Killswitch Engage, wo besonders bei Letzteren Cleanvocals mit harten Shouts in Symbiose stehen, sondern mit stimmungsvollen Klangteppichen (mit Keyboarduntermalung) und Härte ein fesselnder Sound kreiert wird. Manchmal ein bisschen Devin Townsend mit deutlichem größerem Härtegrad.
Wer die Zeitpunkte bisheriger Veröffentlichungen behalten hat, kann sich ausmalen, dass Trusting Nolan mehr als ein Jahrzehnt - konkret zwölf Jahre - pausierten. Aufgenommen und produziert wurde die Platte Devil In Me in Eigenregie durch Sänger Raùl und dem Gitarristen Lars. Der Mix erfolgte in Australien durch den jungen australischen Produzenten LOKI. Das fast einstündige Werk leistet sich für meinen Geschmack überhaupt keine Schwäche. Raùls Gesang/Stimme erinnert mich hin und wieder an Burton C. Bell, den ich bei Fear Factory vermisse. Dieser Burton C. Bell Assoziation ist besonders beim Song BBB auffällig, und auch ein paar Harmonien der Saiteninstrumente nähren einen Fear Factory-Gedanken.
Wer die Zeitpunkte bisheriger Veröffentlichungen behalten hat, kann sich ausmalen, dass Trusting Nolan mehr als ein Jahrzehnt - konkret zwölf Jahre - pausierten. Aufgenommen und produziert wurde die Platte Devil In Me in Eigenregie durch Sänger Raùl und dem Gitarristen Lars. Der Mix erfolgte in Australien durch den jungen australischen Produzenten LOKI. Das fast einstündige Werk leistet sich für meinen Geschmack überhaupt keine Schwäche. Raùls Gesang/Stimme erinnert mich hin und wieder an Burton C. Bell, den ich bei Fear Factory vermisse. Dieser Burton C. Bell Assoziation ist besonders beim Song BBB auffällig, und auch ein paar Harmonien der Saiteninstrumente nähren einen Fear Factory-Gedanken.
Sänger Raùl ist zu diesem Zeitpunkt eine rasche und vollständige Genesung zu wünschen nach einer komplexen OP, damit die Band ihr Album durch Konzerte promoten kann. Ferner sucht die Band gem. einer Annonce (sofern noch aktuell) bei einem Kölner Musikgeschäft/-Versandhaus noch Verstärkung an Bass und Gitarre.
Fazit:
Ja, Trusting Nolan erschaffen emotionale, komplexe und kraftvolle Musik, die direkt in Herz und Kopf geht. Und das international absolut konkurrenzfähig. Für mich bereits jetzt eines der musikalischen Highlights 2026.