Nach einer unüberschaubaren Flut von EP´s, Samplerbeiträgen und zwei Studioalben haben die Virginianer um Gitarrist Scott Waldrop nun ein besonders heißes Eisen geschmiedet und mit Crest Of The Martyrs ihr zweifellos bis dato stärkstes Album vorgelegt.
Dabei fassen sie nach wie vor 20 Jahre True-Metal Historie zusammen, indem sie Einflüsse von alten Maiden bis hin zu Hammerfall verbinden. Den druckvolleren Sound verdanken die Jungs wohl dem Händchen von Piet Sielck, der auch gleich einige Background-Vocals beisteuerte. Ich wage auch zu behaupten, dass er den Amis bei einigen Refrains etwas unter die Arme griff, erinnern sie doch an Iron Savior (z.B. At The Night, Axes & Honor, To Be A Champion). Dennoch wird die Scheibe mit jedem Hören besser und gerade das alles zermalmende Riff und der starke Chorus von Axes & Honor oder das treibende und nicht weniger eingängige "Guardian Bloodline" (wohl mein Favorit) dürften die Fangemeinde des Fünfers in kürzester Zeit vermehren. Daumen hoch.