Wien verbinde ich weniger mit klassischer Musik, als vielmehr mit der The Trip Kandidatin Anna und seit heute auch mit der jungen Alternativ Band Tyler.
Während mich der Opener Separated vollkommen begeistert, muss ich der Band leider auch attestieren, dass sie auf dem Weg zum Ende der Scheibe ein wenig den Schwung verlieren. Dies hat zur Folge, dass mir Don't Play insgesamt etwas ruhig und zu depressiv ausgefallen ist. Positiv ist allerdings, dass die österreicher gekonnt Elemente amerikanischer Top Acts wie 3 Doors Down mit europäischen Eigenarten mischen und so trotz aller Melancholie zu einem ganz eigenen Sound finden. Für die Zukunft wünsche ich mir mehr Tempo und spreche der Band ein beträchtliches Potential und gewisse Erfolgschancen in der Alternative Szene nicht ab.