Der Albumtitel klingt vielversprechend, scheint er doch eine Rückbesinnung auf die Anfangstage der vielleicht dienstältesten deutschen Pagan Metal Band anzudeuten. Und bei genauerem Hinhören stellt man fest, dass sich in den letzten 10 Jahren musikalisch so viel eigentlich gar nicht verändert hat, wie ich dachte…
Meinen Weg kreuzten WOLFCHANT 2009, als sie mit „Determined Damnation“ ein recht amtliches Album abgeliefert hatten. Danach habe ich die Jungs allerdings wieder aus den Augen verloren, obwohl ich mir „Never Too Drunk“ immer mal wieder gerne angehört habe.
Der größte Unterschied zwischen „Determined Damnation“ und „Echoes Of A Time Once Past“ ist sicherlich, dass mit Nortwin 2010 ein zweiter Sänger in die Band kam und fortan mit seinen cleanen Vocals für eine weitere Farbe in der Palette der Bayern sorgt. Ansonsten findet der Fan auch anno 2026 die bekannte Mischung aus Pagan Metal Songs mit keifendem Gesang, episch-symphonischen Passagen mit meist gelungen eingesetzten Keyboards sowie einer Portion Power Metal, die wohl beim 2013er Album „Embraced By Fire“ ihren sichtbarsten Ausdruck im Drachen-Artwork fand (BLOODBOUND lassen grüßen).
Bekanntlich bin ich kein großer Fan von deutschen Lyrics, doch bei WOLFCHANT passen sie auch auf dem neunten Studioalbum gut ins Konzept und „Dem Sturm voraus“ vereint alle Trademarks, die die Band mittlerweile ausmachen (allerdings sind hier die Vocals stellenweise etwas gewöhnungsbedürftig). „Witchfinder“ hingegen ist da deutlich straighter ausgefallen und wird getragen von einem guten Gitarrenriff, welches seine Wurzeln irgendwo zwischen JAG PANZER und CHILDREN OF BODOM hat. Letztere standen vielleicht auch Pate beim rasenden Opener „Under a Twilight Star“, dessen Einstiegsriff gleichzeitig aber auch an RUNNING WILD erinnert.
Mit „Goddess of Fire“ haben WOLFCHANT einen sehr starken Song als Single ausgewählt, der auf dem Album von den nicht weniger starken „Under a Twilight Star“ und „Lifeblood“ flankiert wird.
Das Album erscheint (in Kooperation mit Hamburg Records und Edel) nicht nur über das eigene Label, sondern Skaal und Seehb haben „Echoes Of A Time Once Past“ auch selbst produziert. Sie haben der Band einen gelungenen Sound geschneidert, der deutlich weniger übergriffig ausgefallen ist als auf „Embraced By Fire“ und noch ein Stück organischer klingt als auf dem Vorgänger „Omega:Bestia“, welcher mit „Im Zeichen des Tiers“ übrigens auch einen gelungenen deutschsprachigen Song vorweisen konnte.
„Echoes Of A Time Once Past” ist zwar kein „Best of”-Album, dessen Songs alle gleichermaßen zünden, aber doch ein rundum stimmiges Pagan Metal Album, bei dem die Betonung gleichermaßen auf Pagan als auch auf Metal liegt. Die Band hat ihren Stil in den letzten 23 Jahren kontinuierlich verfeinert und um Elemente ergänzt, ohne sich untreu zu werden. Insofern dürften WOLFCHANT-Fans auch mit dem neunten Werk der Bayern vollauf zufrieden sein.
Wer die Band live erleben will, der bekommt beim diesjährigen HELMFEST die Möglichkeit. Nicht verpassen.
Meinen Weg kreuzten WOLFCHANT 2009, als sie mit „Determined Damnation“ ein recht amtliches Album abgeliefert hatten. Danach habe ich die Jungs allerdings wieder aus den Augen verloren, obwohl ich mir „Never Too Drunk“ immer mal wieder gerne angehört habe.
Der größte Unterschied zwischen „Determined Damnation“ und „Echoes Of A Time Once Past“ ist sicherlich, dass mit Nortwin 2010 ein zweiter Sänger in die Band kam und fortan mit seinen cleanen Vocals für eine weitere Farbe in der Palette der Bayern sorgt. Ansonsten findet der Fan auch anno 2026 die bekannte Mischung aus Pagan Metal Songs mit keifendem Gesang, episch-symphonischen Passagen mit meist gelungen eingesetzten Keyboards sowie einer Portion Power Metal, die wohl beim 2013er Album „Embraced By Fire“ ihren sichtbarsten Ausdruck im Drachen-Artwork fand (BLOODBOUND lassen grüßen).
Bekanntlich bin ich kein großer Fan von deutschen Lyrics, doch bei WOLFCHANT passen sie auch auf dem neunten Studioalbum gut ins Konzept und „Dem Sturm voraus“ vereint alle Trademarks, die die Band mittlerweile ausmachen (allerdings sind hier die Vocals stellenweise etwas gewöhnungsbedürftig). „Witchfinder“ hingegen ist da deutlich straighter ausgefallen und wird getragen von einem guten Gitarrenriff, welches seine Wurzeln irgendwo zwischen JAG PANZER und CHILDREN OF BODOM hat. Letztere standen vielleicht auch Pate beim rasenden Opener „Under a Twilight Star“, dessen Einstiegsriff gleichzeitig aber auch an RUNNING WILD erinnert.
Mit „Goddess of Fire“ haben WOLFCHANT einen sehr starken Song als Single ausgewählt, der auf dem Album von den nicht weniger starken „Under a Twilight Star“ und „Lifeblood“ flankiert wird.
Das Album erscheint (in Kooperation mit Hamburg Records und Edel) nicht nur über das eigene Label, sondern Skaal und Seehb haben „Echoes Of A Time Once Past“ auch selbst produziert. Sie haben der Band einen gelungenen Sound geschneidert, der deutlich weniger übergriffig ausgefallen ist als auf „Embraced By Fire“ und noch ein Stück organischer klingt als auf dem Vorgänger „Omega:Bestia“, welcher mit „Im Zeichen des Tiers“ übrigens auch einen gelungenen deutschsprachigen Song vorweisen konnte.
„Echoes Of A Time Once Past” ist zwar kein „Best of”-Album, dessen Songs alle gleichermaßen zünden, aber doch ein rundum stimmiges Pagan Metal Album, bei dem die Betonung gleichermaßen auf Pagan als auch auf Metal liegt. Die Band hat ihren Stil in den letzten 23 Jahren kontinuierlich verfeinert und um Elemente ergänzt, ohne sich untreu zu werden. Insofern dürften WOLFCHANT-Fans auch mit dem neunten Werk der Bayern vollauf zufrieden sein.
Wer die Band live erleben will, der bekommt beim diesjährigen HELMFEST die Möglichkeit. Nicht verpassen.