Die Zeiten in denen Matthias Herr die Stilrichtungen des Heavy Metal mit 5-6 Kategorien abarbeiten konnte, sind längst vorbei: Piano Metal und A Cappella Metal sind da nur die Sperrspitze der stilistischen Variationen.
Nach einem gelungenen Auftritt in Wacken legen die Damen und Herren von Van Canto nun weiteres Trockenfutter vor, um den ausgemergelten Gesangsmetaller mit neuer Kost zu versorgen. Neben sehr gelungenen Coverversionen von Alice Coopers "Bed of Nails" (geile Harmonien), "Manowars "Masters of the Wind" und Sabatons "Primo Victoria" (mit Unterstürzung von Joakim Broden), gibt es eine ganze Reihe eigenen Kompositionen. Die Ballade "Spelled in Waters" lässt dann sogar auch eine Gitarre zu - diese wurde von Blind Guardians Marcus Siepen bedient.
Ansonsten bleibt alles beim alten und die Band liefert das ab, was der Fan erwartet: Traditionellen Metal ohne Gitarren, viele gute Melodien und gute Gesangseinlagen. Die ganz großen Hits wie etwa: "To Sing A Metal Song" oder "Last Night Of The Kings" fehlen etwas. Aber andererseits trösten "If I Die In Battle" & Co recht gut darüber hinweg.
"Break The Silence" reicht nicht ganz an den Vorgänger heran, was aber auch extrem schwierig war, stellt aber ein mehr als nur hörenswertes A Cappelle Metal Album da.