Also eintönig ist diese Scheiben der Briten nun wahrlich nicht - ist sie deshalb automatisch auch gut? Dies bleibt eure Entscheidung!
"Vert" greifen einmal quer durch's Regal der modernen Rock- und Metalabteilung und schnippel einige kernige Alternative-Punk-Riffs (z.B.
Whisper) in den großen "Vert-Topf", geben eine Prise Metalcore hinzu, vermengen einen großen Haufen cleanen Gesang mit einer Portion tiefer Growls (z.B. Accepting Denial) und kreieren so ihre ganz eigene Mischung Rockmusik.
Als Zielgruppe sehe ich hier leicht Emo-Alternative angehauchte Sozialwissenschaftsstudenten vor mir, die scih nicht zu Schade sind für eine lauhwarme Flasche Oettinger und die gemischte Schlachteplatte eines großen Discounters. Für den entsprechenden Sound sorgte hier Andy Giblin, der u.a. bei "I-Def-I" die Regler dreht und auch on Tour für "Slipknot" und "Kill II This" den Sound machte.
Insgesamt keine schwerverdauliche Kost, für den echten Metaller wohl eher ungeeignet, für den rebellischen Rockteenager oder frühen Twen jedoch empfehlenswert.