Gerade mal ein Jahr haben sich Vreid Zeit gelassen, um den Nachfolger von "Pitch Black Brigade" zu kreieren. Produktionstechnisch leisten sich die vier Norweger auch 2007 keine Blößen, "I Krig" ist authentisch und nicht überproduziert.
Musikalisch prägt sich am ehesten der Opener "Jarnbyrd" im Gedächtnis ein. Dies ist nicht zuletzt einem Drumelement, das sonst eher selten in schwarzmetallischen Soundlandschaften zum Zug kommt zu verdanken. Die norwegischen Lyrics verleihen den Songs einen herben Charme, egal ob sie nun kratzig oder mit einem schönen Clean Gesang daherkommen. Trotz kurzem, folkig wirkendem Streichergastspiel im Titelsong wird primär auf Gitarrenarbeit gesetzt. Insgesamt bietet "I Krig" also ein schwarzmetallisches Highlight für alle, welche die Band spätestens nach "Pitch Black Brigade" in ihr dunkles Herz geschlossen haben oder gepflegtem Black Metal nicht abgeneigt sind.