Die englischen Prog-Metaller XERATH warten mit dem dritten Album "III" auf. Die Band mit der Vorliebe für einfache und nachvollziehbare Plattentitel gibt sich jedoch in ihrem musikalischen Schaffen facettenreicher als bei der Betitelung ihrer Alben.
Grundsätzlich verfolgen XERATH zwar den anfangs eingeschlagenen Mix aus kineastisch anmutenden Orchestrationen und technisch progressiven Metals weiter, allerdings hat man das Niveau dabei ordentlich angehoben.
Auffällig gut geworden sind beispielsweise die klaren Gesangspassagen, die Liebhabern von Progressiv-Rock zusagen dürften. Hier und da drängt sich durch die Fülle des Gesamtsounds und die hellen Screams auch ein Vergleich mit Devin Townsend auf. Alles in einem eine runde und gut gelungene Veröffentlichung. Es richtig in Worte zu fassen was hier passiert ist allerdings müßig. Groove- oder Death Metal, Dient oder Progressive; es ist von allem etwas dabei. Lohnt sich.