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Ragnarök Festival

Ragnarök Festival 2026

© Carsten Brand

Ragnarök Festival 2026

Kurz nachdem die christliche Fastenzeit vorbei ist, endet auch das winterliche Festival-Fasten und es gibt wieder Möglichkeiten, sich mehr als ein oder zwei Bands bei einem gepflegten Kaltgetränk auf einer Bühne anzuschauen. Für viele Ausgehungerte beginnt der Festivalkalender schon traditionell im beschaulichen und von vielen Klöstern (und noch mehr Brauereien) umgebenen oberfränkischen Lichtenfels.

Neben bekannten Headlinern bieten Veranstaltungen wie das Ragnarök-Festival eine sehr gute Möglichkeit, auch mal über seinen musikalischen Tellerrand hinauszuschauen und neue Musik zu entdecken. So haben auch dieses Jahr die Veranstalter bei der Running Order auf eine ausgewogene Mischung aus Bewährtem und Neuem gesetzt.

Bei der Infrastruktur gab es nur wenige Änderungen. Die Park- und Zeltplätze sowie das Infield wurden etwas angepasst, doch insgesamt fühlte man sich gleich wie zu Hause. Das große Merchzelt ist verschwunden, dafür gibt es eine Mischung aus kleineren Ständen, an denen neben Band-Devotionalien auch Kunst und Comics angeboten werden. Getränke und Essen vom bekannten Knobibrot über vegane Döner bis zum Barbarenspieß oder „Brathahn statt Satan“ ist wieder einiges geboten und lässt niemanden hungrig zurück. Außerdem ist das Städtchen mit Supermarkt und Dönerbuden auch nicht weit.

Auch in der Halle ist alles wie gehabt: Zwei große Bühnen werden abwechselnd beschallt, was die Umbaupausen auf ein Minimum reduziert, aber auch wenig Zeit für einen richtigen Soundcheck lässt, was man dem ein oder anderen Auftritt anmerkt. Je weiter das Festival fortschreitet, desto häufiger werden auch die Tribünenplätze in Beschlag genommen, von denen man einen guten Blick auf das Geschehen hat und entspannt den Darbietungen folgen kann.

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09.04. - 11.04,2026

Ragnarök Festival

Stadthalle Lichtenfels

Headliner
Abbath, Hypocrisy, Septicflesh, Harakiri For The Sky, Einherjer
Besucherzahl
4500
Abbath / Agrypnie / Arkona / Asagraum / Convictive / Eihwar / Einherjer / Enisum / Folkheim / Gernotshagen / Grimming / Harakiri for the sky / Helfró / Horn / Hypocrisy / In Vain / Iotunn / Istapp / kaunis kuolematon / Mira Ceti / Misþyrming / Mist of Misery / Nephylim / Non est Deus / Panopticon / Psychonaut 4 / Septicflesh / Servant / Sunken / The Spirit / Vanir / Vomitory / Vreid / Waldgeflüster
Social Media / Website

Donnerstag

09. Apr. 2026

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Inzwischen schon traditionell öffnet die Stadthalle am Donnerstag nachmittag ihre Pforten. Während draußen die Bändchenausgabe effizient von statten geht, dürfen drinnen die Melo-Deather von NEPHYLIM das Festival eröffnen. Bei Norwegens IN VAIN ist die Halle dann schon ordentlich gefüllt. Der technische Death Metal mit seinen progressiven Einflüssen gefällt und die Chöre sorgen für Atmosphäre.

IOTUNN haben sich mittlerweile eine ordentliche Fanbase erspielt und das zu Recht! Die epischen Melodien und der gekonnte Wechsel zwischen Growls und Klargesang werden von der eindrucksvollen Bühnenpräsenz unterstrichen, in deren Zentrum der am Mikrofon angebrachte Suchscheinwerfer steht, der sich durch die grüne Beleuchtung frisst. Lediglich das Schlagzeug ist an manchen Stellen zu laut abgemischt und begräbt die feinen Melodien regelmäßig unter sich. Nicht nur die „Are you with us?“-Ansagen von Frontmann Jón Aldará erinnern an Primordial. Haben wir hier am Donnerstag abend schon den besten Auftritt des Festivals gesehen?

Gleich anschließend sind mit NON EST DEUS ein paar Publikumslieblinge mit ihrem Auftritt dran. Bei ihrem zweiten Auftritt (wenn man die personellen KANONENFIEBER-Überschneidungen nicht mitzählt) haben die Bamberger Bischöfe ihre Bühnenpräsenz weiter ausgebaut. Zwischen Kirchenfenstern vollbringt der Schlagzeuger Höchstleistungen. Trotz des Openers „Show Mercy“ zeigt die Band heute keine Gnade und ballert brutal nach vorne. Mit Feuer-Fontänen und Hirtenstab und Peitsche („Flagellation“) wird dem enthusiastischen Publikum einiges geboten. Bei „Fuck Your God“ wird die buchstäbliche Apokalypse hervor beschworen und wohl jeder vor der Bühne würde den Kirchenmännern ohne zu zögern ins Fegefeuer folgen. Nach knapp einer Stunde findet dann die Absolution durch Sänger und Mastermind Noise statt, bei der zumindest die ersten Reihen mit Weihwasser gesegnet werden.

In den hohen, heidnischen Norden geht es dann mit EINHERJER, die auf 30 Jahre Bühnenerfahrung zurückblicken und das heute mit ihren Wikingerbrüdern feiern wollen. Dafür haben sie eine Setlist ausgearbeitet, die für einige Überraschungen sorgt. Los geht es mit dem brandneuen Song „Bloodborn“, der genre-typische mit Bathory-like choralem Gesang aufwartet und alle Einherje-Merkmale abhakt. Während des Auftritts wird dann der Bogen zu den Anfängen geschlafen, so sorgt „Dreamstorm“ vom allerersten Album für heftiges Schwenken der Norwegen-Flagge und einigen Crowdsurfern im Publikum. Die Trinkhörner gereckt werden auch bei „Ironbound“ und natürlich beim Rausschmeißer „Far Far North“.

Für einige überraschend geht es dann weit weit in den Osten: ARKONA haben recht spontan den Platz mit Helfró getauscht und dürfen den ersten Abend abschließen. Nicht zum ersten Mal stehen die russische Sängern Masha und ihre hünenhaften Mitstreiter auf den Brettern der Lichtenfelser Stadthalle als selbst-ernannte heidnische Tempeldiener. Obwohl die Geige vom Band kommt, klingt die Band druckvoller als auf Platte bis sie die Nachtschwärmer in die After-Party entlässt.


Freitag

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Der Freitag beginnt in der Halle früh um 12:50h mit CONVICTIVE. Sängerin Nova im furchteinflößenden Corpsepaint und langem schwarzem Cape schreit ihre black-metallische Wut heraus bis zum „Exodus“, dem letzten Song des gut halbstündigen Auftritts.

FOLKHEIM aus Chile sind dann wohl die exotischste Band des Festivals. Nicht nur, dass sie wohl die längste Anreise haben, auch ihre außergewöhnliche Mischung aus europäischem Black Metal und der Musik südamerikanischer Ureinwohner ist für viele sicherlich außergewöhnlich. Nicht nur musikalisch machen sie auf die Belange der lokalen Stämme aufmerksam, auch ist die Bühne geschmückt mit Flaggen des Mapuche- und Aymara-Volkes. Indigene Tänze werden gepaart mit Metal-Gitarren, was die Band einzigartig macht.

Unter Akustikgitarrenklängen und Rabengeschrei zieht sich der Vorhang für WALDGEFLÜSTER zur Seite, die am frühen Nachmittag schon sehr viele Zuschauer anziehen. Zu „Krähenpsalme“ malträtiert Frontmann Winterherz seinen mikrofongespickten Wurzelstock während der Rest der Band im grünen Trockeneisnebel verschwindet. „Von Hypnos und Thanatos“ und „Knochengesang“ sind die Publikums-Lieblinge.

Nachdem sich die ziemlich dicke Nebelwand von SUNKEN gelichtet hat, stürmt um fünf Uhr der halb glatzköpfige, halb langhaarige Sechser VANIR mit dem neuen 'Against The Storm' die rechte Bühne. Der Wikingerkutten-tragende, schwersttätowierte Sänger Martin gestikuliert wild mit den Händen und sorgt für Stimmung. Zwar hat einer der Gitarristen schon beim zweiten Song technische Probleme und muss sein Saitengerät austauschen – davon lassen sich die Melo-Dänen aber die Stimmung nicht vermiesen. Die Saitenfraktion duelliert sich immer wieder breit grinsend und hat sichtlich Spaß. "Having a great festival so far?", fragt der Sänger beim Publikum nach und verrät plaudernd, selbst schon tags zuvor angereist zu sein. Dann lässt er die Fans lautstark den nächsten Songtitel 'Helgrinidir' schreien. Erdiger Auftritt. [Carsten Praeg / POWERMETAL.de]

Ähnlich wie die FOLKHEIM bringen PANOPTICON dann Lokalkolorit in ihren Black Metal mit ein. Aus ihrer US-amerikanischen Heimat bringen sie Folk-Musik aus den Appalachen mit, die sie mit Hilfe von Geige und Keyboard gekonnt in ihrem Auftritt unterbringen und in Gegensatz zur Raserei des retslichen Auftritts einsetzen.

Keinen Sinn für Firlefanz haben dann die Isländer MISþYRMING. Rau und gnadenlos knüppelt ihre Black Metal aus den Boxen und lässt der Menge nur wenige Verschnaufpausen. Zumindest bis dann auf einmal der Strom ausfällt und es urplötzlich still wird. Da ein Akustikset naturgemäß keine Option ist, versucht es das Publikum mit Klatschen und fordert ein Schlagzeug-Solo. Der Drummer versucht die Zwangspause zu überbrücken bis nach ein paar kurzen Minuten der Saft wieder da ist, und die Skandinavier ihr Set professionell fortsetzen können.

Ohne technische Probleme können die Doom-Metaller KAUNIS KUOLEMATON dann etwas das Tempo rausnehmen, bevor ENISUM mit ihrem atmosphärischen Intro die Zuhörer in karge, depressive Landschaften entführen, die von einem kahlen, in blau getauchten Baum auf der Bühne untermalt wird und die man in Italien so gar nicht erwarten würde. Der hohe Instrumentalanteil mit vielen progressiven Anteilen lädt zum intensiven Genießen ein.

In eine ähnliche Kerbe schlagen dann ENISUM. Von der Lebensfreude und Urlaubsatmosphäre ihres Heimatlandes Italien bleibt hier nicht viel übrig. Das lange, ruhige Intro entführt in karge Berglandschaften. Ein kahler, blau beleuchteter Baum steht einsam auf der Bühne und drumherum baut die Band mit hohem Instrumentalanteil die ebenso kargen Klangstrukturen des Post-Black Metal.

SEPTICFLESH als Freitags-Headliner bringen dann im Gegensatz dazu die überbordende Bühnenperformance mit. Vor zwei großen Bannern performen sie ihre orchestralen Kompositionen. Mit „Portrait of a Headless Man“ und „Neuromancer“ steigen sie ins Set ein, mit „Hierophant“ erreichen sieneue symphonische Höhen. Während Orchester und Chor vom Band kommen, steht die Death Metal-Perfomance der Griechen nicht immer im Mittelpunkt. Mit „Enemy of Truth“ und „Desert Throne“ spielen sich die Griechen durch die Bandgeschichte und sorgen für starke Reaktionen im Publikum. Die Band lässt sich feiern und liefert mit „Dark Art“ als letztem Song einen echten Headbanger zum Abschluss. Ein sehr starker Auftritt!

Als zweite isländische Band des Abends können HELFRÓ dann vor sicherlich mehr Zuschauern als bei ihrem eigentlich angedachten Slot Donnerstagnacht auftreten. Das Projekt von Ragnar Svensson, der auch schon mal bei Carach Angren getrommelt hat, liefert chaotischen Black Metal ab. Die Band freut sich offensichtlich, auf dem Ragnarök zu sein und wirft zum Abschluss Merchandise in die Menge.

Kurz vor Mitternacht wird es dann psychedelisch. Die Georgier von PSYCHONAUT 4 erkunden die tiefsten Abgründer der menschlichen Seele. Und was sie dort finden, trägt nicht zu viel Freude bei. Trotz der depressiven Stimmung und den erratischen Bewegungen des Sängers ist der Black Metal im Stile von Lifelover und Konsorten eigentümlich melodiös und eingängig. Die Halle ist proppenvoll, gibt es doch nicht oft die Möglichkeit, die Kaukasier hierzulande live zu sehen. Vor dem letzten Song bleibt sogar noch Zeit, mit einem Fan der die Bühne geentert hat ein Selfie zu machen.

Auch bei ASAGRAUM, der letzten Band des Freitags, ist der Publikumszuspruch noch sehr ordentlich. Die reine Frauenband wird heute von einem Bassisten verstärkt. Ob der Totenkopf auf der Bühne auch mal männlich war, ist nicht überliefert. Das Schlagzeug klingt wie zu besten Metallica/St. Anger-Zeiten wie ein schlecht abgemischtes Ölfass, passt aber so um so besser zum bösartigen Black Metal, den die Gruppe bei Songs wie „Carried by Lucifer’s Wings“ von der Bühne giftet.


Samstag

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Die Afterparty rund um die Stadthalle und die damit einhergehende kurze Nacht hinterlässt bei einigen Anwesenden sichtbare Spuren. So haben es die ersten Bands nach dem Frühschoppen es schwer, große Emotionen zu schüren.

Die Ragnarök-Stammgäste AGRYPNIE locken dann schon wieder einige Interessierte aus der Sonne in die Dunkelheit. Sänger Torsten hat sich heute mit Krawatte und Weste besonders schick gemacht, und - quasi schon traditionell – wieder ein paar Gäste mitgebracht. Dafür spielt die Band ohne Bassisten auf, was dem kalten Post-Black Metal auch die letzte Wärme nimmt. Bei „Blut“ unterstützt P.G. von Groza wie schon auf dem Album am Mikrofon, während bei „Die längste Nacht“ JJ von Harakiri for the Sky im flackernden Licht der Bühnenbeleuchtung aushilft. Auch wenn bei dem 40-minütigen-Auftritt einige Klassiker wie „Grenzgänger“ ausgelassen werden müssen, darf „Der tote Trakt“ als letzter Song nicht fehlen!

Auch bei THE SPIRIT deutet sich wieder Gastbesuch an: Der Horn-Sänger kommt auf einen Kurzauftritt vorbei. Auch ansonsten stehen die Saarländer eher auf Spontaneität: Laut eigener Aussage spielen sie „Cosmic Fear“ das erste Mal live ohne Probe in dieser Besetzung. Da erkennt man die Profis, denn alles geht fehlerfrei über die Bühne, was auch für die neue Single „The Horror in Human Form“ gilt, die vom Publikum wohlwollend aufgenommen wird.

Nachdem er sich eben schon warm singen durfte, steht Nerrath nun mit seinem eigenen Projekt HORN auf der Bühne. Das langlebige Pagan-Projekt liefert Folk-Gesang auf Deutsch und startet mit „Alles in einem Schnitt“ und dem Live-Debüt „Apokalyps 1618“ fulminant in das Set, auch wenn das Cello vom Band kommt. Auch der zweite neue Song „Die Ahren gleich als mit dem Huf“ darf nicht fehlen, während vor allem die alten Songs vom mit Gugeln gespickten Publikum mitgesungen werden.

Außerhalb der Halle ist der benachbarte Biergarten mittlerweile gut gefüllt, nicht nur, weil es dort das leckerere Bier gibt. Der Alleinunterhalter „Super-Gerd“ mit seinem 90er-Jahre-Witzbuch treibt uns dann aber doch wieder schnell zurück.

Dort gibt es mittlerweile schamanische Rhythmen und Neo-Folk. EIHWAR ist wohl weiter vom Metal entfernt als jede andere Band des diesjährigen Lineups. Mit elektronischem Schlagzeug und Akustik-Gitarre werden auch bekannte Songs wie das hierzulande wohl vor allem durch In Extremo bekannte „Herr Mannelig“ in ihrer ganz eigenen Version dargeboten. Das Publikum wird zu Duck- und Sprungbewegungen animiert und für seine Energie gelobt. Gegen Ende verirrt sich sogar ein Crowdsurfer vor die Bühne, bevor der eigenwillige Auftritt abrupt mit einem Pistolenschuss endet.

Einen ganz besonderen Auftritt absolvieren heute HARAKIRI FOR THE SKY. Während des längsten Slots des Festivals feiern sie den zehnten Geburtstag ihres Durchbruch-Albums „Trauma“. Ohne jegliche Ansagen zwischen den Songs zocken die Österreicher sich durchs Set. Von Opener „Calling The Rain“ bis zum Abschluss „Dry The River” ändert das Licht bei jedem Song die Farbe, während vor der Bühne die Haare fliegen und das Publikum dankbar dieses wohl einmalige Aufführung feiert.

Langsam steuert das Festival auf seinen Höhepunkt zu: Der Doppel-Headliner-Slot ist von ABBATH und HYPOCRISY besetzt. Während man Herrn Abbath bei der Autogramm-Stunde nachmittags noch ungeschminkt erleben konnte, hat er nun natürlich sein ikonisches IMMORTAL-Corpsepaint aufgetragen. Gleich beim ersten Song beweist er Fannähe und begibt sich in den Fotograben. Natürlich hat sich in die Setlist mit „In My Kingdom Cold“ und „Tyrants“ der ein oder andere Immortal-Song eingeschlichen, der entsprechend abgefeiert wird, und sowohl der typische Abbath-Crabwalk als auch seine launischen Ansagen mit seiner typisch knarzigen Stimme in einer Mischung aus Deutsch, Englisch, Norwegisch und Trollisch dürfen nicht fehlen.

Live sind HYPOCRISY eine Bank und können auf über 30 Jahre Erfahrung zurückgreifen, was sich auch bei der Songauswahl bemerkbar macht. Schon das dritte Lied „Inferior Devoties“ ist älter als ein Großteil der Anwesenden. Passend zum Alter der Songs ändert sich das Band-Logo auf den Bildschirmen. Das Publik frisst Peter Tägtgren und seinen Mannen aus der Hand und rastet spätestens bei den Zugaben „Fractured Millennium“, „War-Path“ und „Roswell 47“ vollkommen aus.

Den Rausschmeißer darf dann VOMITORY spielen. Die mit Abstand Death-Metallischste Band des Festivals hat den frühen Abend-Platz mit Mist of Misery getauscht und kann so allen, die es bis zum Ende geschafft haben, noch mal ordentlich die Rübe abschrauben. Dabei promoten sie ihr neues Album und hat mit „Two and a Half Men“ ein Live-Debüt aufzubieten, das sehr gut aufgenommen wird. Anschließend werden nicht nur die Alkohol-Leichen und Tribünen-Schläfer aus der Halle in die Lichtenfelser Nacht befördert und quasi sofort der Abbau begonnen.

Nicht nur den Bands, sondern auch den unzähligen Helfern vor und hinter den Kulissen ist es zu verdanken, dass sich ein Großteil der Besucher schon auf den nächsten Besuch im Jahr 2027 freut.

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