
Blind Guardian - Nightfall in Middle Earth
Endlich! Endlich halte ich es in den Händen, das neue Meisterwerk meiner absoluten Lieblinge. Ich könnte jetzt natürlich genau wie Börd bei Judas Priest eine ausführliche Kritik liefern, in der alle positiven Merkmale dieses Geniestreiches Beachtung finden, doch leider müßte Marcel dann ein Sonderheft rausbringen (...eigentlich gar keine so schlechte Idee...).
Nun zur Musik. Begriffe wie großartig, genial, bombastisch sind einfach glatte Untertreibungen. Elf richtige Songs gilt es auf NIME anzubeten. Diese elf Kracher werden von elf kurzen Zwischenstücken unterbrochen bzw. weitergeführt oder eingeleitet.
Im Prinzip hat man den eingeschlagenen Weg beibehalten. Bombastischer, melodiöser Speedmetal mit fetten Chören, komplexen Arrangements und leicht mittelalterlicher Atmosphäre. Doch was man nach Imaginations... nicht mehr für möglich gehalten hatte: Das Songwriting ist noch besser (ich weiß, eigentlich geht das nicht, aber es stimmt). Im ersten Durchgang bleibt abgesehen von der tollen Singleauskopplung Mirror Mirror kein Song direkt im Gehörgang hängen, doch die Scheibe besticht durch ungeheuren Tiefgang.
Auch textlich hat man sich (natürlich) wieder etwas Interessantes einfallen lassen. Blind Guardian haben wieder eine Fantasy Story vertont, mehr will ich hier nicht verraten.
Das Cover sowie das Booklet sind ebenfalls wieder sehr interessant gestaltet. Einen Nachteil hat aber auch dieses Opus: Ich werde leider für die nächsten Monate keine Reviews schreiben können, da ich mich weigere, NIME aus meinem CD Player zu nehmen.
Kurz: Diese Scheibe treibt einem die Freudentränen in die Augen und zwingt zum Kniefall. Hach, ist das schön...
