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Deathraiser - Forged In Hatred

VÖ: 23. Januar 2026   •   Label  Xtreem Music
Ein starker Start in das Thrash-Jahr 2026

Die Brasilianer spielen Thrash wie ich ihn mag. Klar drängt sich da dann immer der Vergleich zu SEPULTURA auf und klar ist dieses Album nicht so stark wie ´Beneath The Remains´ (der Skull auf dem Cover weckt leichte Assoziationen) was aber nicht bedeutet, dass es nicht sehr gut sein kann. Und das ist es. Wer KREATOR in der Phase von ´Terrible Certainty´ und ´Extreme Aggression´ mag (und welcher halbwegs normale Mensch tut das nicht?), wird hier Kraftfutter für den Nacken finden. DEATHRAISER spielen riffbetonten Thrash, der in unterschiedlichen Tempi zu gefallen weiß. Klar gibt es auch ein paar Gitarrenleads und Soli, die aber sind nie so von klassischem Metal beeinflusst wie es bei neueren Veröffentlichungen von DESTRUCTION oder eben KREATOR der Fall ist. Diese Platte ist wohl wirklich aus Hass geformt, da hat Dulligkeit keinen Platz. Was würde ich feiern wenn das neue Album von KREATOR wie ´Forged In Hatred´ klänge. Ich will hier gar kein Song herausheben, die bewegen sich alle auf hohem Niveau. Mit dem Instrumental ´Symphony Of Violence´ zeigt die Band, dass sie auch ohne Vocals spannend bleibt. Dann ist da ja beim Thrash immer die Frage der Vocals, auch die überzeugen mich durch die Aggression und erinnern etwas an Mille Ende der 80ger.

Klar gibt es für dieses Album keinen Innovationspreis, aber den gibt’s für ein kühles Flens am Sommerabend ja auch nicht - und es geht trotzdem runter wie Öl.
DEATHRAISER- Primitive Medicine (Official Video-Clip)
 
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