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Finntroll - Blodsvept

VÖ: 15. März 2013   •   Label  Century Media
Autor Bild
von Eric Ossowski
24. März 2013

In heutigen Zeiten unter beinharten Metallern eine Leidenschaft für Folk-Metal zuzugeben erfordert fast soviel Mut, wie mit einem 96-Trikot durch Braunschweig zu laufen.

Sei es drum, ich jedenfalls freue mich, mal wieder ein neues Album meiner Lieblingstrolle im Schacht rotieren zu haben. Was Fintroll von anderen Bands des Genres unterscheidet ist, dass bei allen melodischen Einsprengseln auch eine gewisse Widerborstigkeit zum Sound gehört. So swingen Hymnen wie "Mordminnen" oder "Skogsdotter" fast schon, wissen auf der anderen Seite aber auch mit galligen Riffs und vor allem der bösen Stimme von Vreth zu überzeugen. Großartige Änderungen im Songwriting sind nicht festzustellen. Man setzt hier eher auf bewährte Qualität. Und auch wenn die Hitdichte in der zweiten Albumhälfte etwas abnimmt (die ersten vier Songs sind eine echte Demonstration), läuft das Album im Vergleich zum Vorgänger "Nifelvind" etwas flüssiger rein.

Noch ein Wort an die Kritiker: Fintroll mögen Kirmesmusik machen, aber dabei handelt es sich um einen ganz, ganz bösen Kirmes.

 
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