Goldenhorse aus Neuseeland mit ihrem gleichnamigen zweiten Album. GitarrenPop, der zuweilen an Crowded House oder vielleicht auch die Cardigans erinnert. Eigentlich auch ganz intelligent arrangiert, eingängig, tanzbar, ein bischen romantisch-melancholisch.
Prägnant ist die sehr sanfte weibliche Stimme am Mikro. Dass die Band in der Presse als Senkrechtstarter gelobt wird, kann ich zwar nicht ganz nachvollziehen, aber schlecht ist die Platte deswegen nicht. Für meinen Begriff fehlen mitsingbare, radiotauglichen Stücken, die im Ohr hängen bleiben. Die 13 Songs haben ihren eigenen melancholischen Charme aber sprudeln so ein bischen dahin. Ansonsten aber ganz ordentlich gemachte Musik.