Die ehemalige Band des heutigen Brainstorm Shouters Andy B. blickt tatsächlich auf eine bewegte Vergangenheit zurück. Herabgestiegen aus den Tiefen des Prog-Olymps, brauchte man Vergleiche mit Szenegrößen wie Dream Theater nicht zu scheuen, doch dann wurde es still und man suchte einen neuen Sänger.
Diesen präsentierte man 2005 und zudem zeigte sich auch, dass die Band einige neue Zutaten in ihrer Musik verwenden. Diese Zugabe von melodiösem Power Metal erfolgte auch auf "Lifetime" und steht der Band gut zu Gesicht. Neben dem progressiven Grundgerüst (z.B. "Schizophrenic"), stößt der Hörer immer wieder auf gute Melodien (z.B. "Mad Power") und kernige Riffs. So wirkt der Stil der Deutschen härter und kompakter (z.B. "Suffering"). Der Hörer findet leichter einen Zugang zum Album.
Ivanhoe halten die Fahne des musikalisch anspruchsvollen und doch zugänglichen Prog-Metals hoch, wie es einst auch Bands wie "house Of Spirits" oder frühe "Tad Morose" taten. Das Songwriting ist dementsprechend über jeden Zweifel erhaben, lediglich der ganz große Hit fehlt.