Die zarte Bitte des Chefredakteurs zur dringenden Bemusterung LAMB OF GODs riss mich Gestern aus den Träumen über Friedensverhandlungen zwischen dem russischen Geburtstagskind im Kostüm eines Staatspräsidenten und einem ukrainischen Schauspielers im Kostüm eines Staatspräsidenten. LAMB OF GOD nahm ich als Fan von KILLSWITCH ENGAGE bislang kursorisch wahr, weil KSE mit ihnen tourten und auch aktuell eine gemeinsame Nordamerikatour ansteht. Also: Why not und auf andere Gedanken kommen.
Omens ist nun Album #10. Die Band sagt über das Album, es sei eine Reaktion über den Zustand der Welt. Die Stimmung sei also verärgert, äußert sich der Sänger, ziemlich verärgert sogar. Der Produzent Josh Wilbur bewertet es als das bislang wütenstes Werk LAMB OF GODs.
Durch die gemeinsamen Auftritte mit KSE kommt man ggf. vorschnell zum Entschluss, LAMB OF GOD als Vertreter des Metalcore anzusprechen. Dazu passt aber nicht, dass der Band die cleanen Gesangsparts völlig abgehen und ausschließlich via Growls die Lyrics vorgetragen werden. Kompositorisch werde ich abgeholt, den Mix kann ich auch nicht negativ kritisieren. Mein Highlight ist die Nummer Vanishing mit ihrer ruhigen Bridge.
Fazit: Omens lohnt sich für alle Freunde zeitgemäßen Metals, wenn es kein Djent sein muss und Metalcore per se keine Option ist.
Durch die gemeinsamen Auftritte mit KSE kommt man ggf. vorschnell zum Entschluss, LAMB OF GOD als Vertreter des Metalcore anzusprechen. Dazu passt aber nicht, dass der Band die cleanen Gesangsparts völlig abgehen und ausschließlich via Growls die Lyrics vorgetragen werden. Kompositorisch werde ich abgeholt, den Mix kann ich auch nicht negativ kritisieren. Mein Highlight ist die Nummer Vanishing mit ihrer ruhigen Bridge.
Fazit: Omens lohnt sich für alle Freunde zeitgemäßen Metals, wenn es kein Djent sein muss und Metalcore per se keine Option ist.