
Masterplan - Metalmorphosis
Meine erste CD-Kritik überhaupt – abgesehen vom üblichen Gelabere im kleinen Kreis. Also bitte ich um Nachsicht mit meinem jungfräulichen Bericht.
Masterplan kenne ich schon seit Beginn an. Irgendwann habe ich jedoch den Bezug zur Band verloren, sodass ich mich erst einmal in die neue Scheibe reinhören musste. Ich will dabei nicht jeden Song einzeln beleuchten.
Der Auftakt „Chase the Light“ ist ein guter Einstieg in die Scheibe, bleibt für mich aber etwas zu blass. „Electric Nights“ ist melodischer und geht gut ins Ohr. „Shadow Man“ enthält kräftige Riffs, und die Stimme von Rick Altzi bildet dazu eine stimmige Atmosphäre. Außerdem sind Rolands Finger noch immer zu einigen Dingen fähig.
Dann wird es meiner Meinung nach etwas zäh, bevor Tempo und Stimmung wieder düsterer und schneller werden. Damit meine ich „Pain of Yesterday“ und „Metalmorphosis“. Beim letztgenannten Song passt das mit den Keyboardklängen richtig geil zusammen.
„The Call“ ist für mich das Highlight des Albums. Eingängige Melodien, dazu ein sehr gelungener Einsatz der Stimme. Doch dann kommen ein paar Strophen von Roland. Hmmm, ist okay, passt aber nicht so richtig zusammen.
Alles in allem ist „Metalmorphosis“ ein handwerklich top ausgearbeitetes Album. Man kann Masterplan klar erkennen. Aber ich bin nicht vollends überzeugt.
