Spricht man von England und Metal, so wird man als erstes an die New Wave of British Heavy Metal denken, an Maiden, Saxon, Priest oder vielleicht auch noch an Paradise Lost.
Neben Xentrix und Re-Annimator haben die Insulaner jedoch auch eine recht lebendige Thrash Metal Szene gehabt.
Onslaught haben dabei mit ihrer Coverversion von "Let There Be Rock" für Aufsehen gesorgt. Leider war "In Search Of Sanity" aber auch das vorerst letzte Studioalbum der Briten.
Bei "The Force" handelt es sich um das Zweitwerk des Fünfers, damals noch mit Sy Keeler am Mikro (der nun auch auf dem Neuling "Killing Peace" zu hören ist). Die sieben Songs sind wahre Thrash Metal Granaten: abwechslunsgreich, druckvoll und in einem angemessenen Soundgewand. "Let there be death" prügelt und drückt gleichermaßen und setzt kompromisslos jeden Headbangermuskel in Bewegung. "Fight With The Beast" ist ein echter Temposünder und es geht mit Vollgas durch knappe 6 Minuten Spielzeit! Immer wieder läuft Sy Keeler zu Höchstform auf und die Band klingt tight und hart. Wer die Bay Era geliebt hat, der wird auch "The Force" verschlingen.
Nun steht diese englische Thrash Metal Legende mit neuem Album in den Startlöchern. Man darf gespannt sein, ob sich die 15 Jahre des Wartens gelohnt haben oder nicht.