Ein Spektakel für (Musik-) Intellektuelle bieten Psyopus auf ihrem neuen Album "Odd Senses". Da ich mich leider nicht dazu zähle, bereitet mir die Platte doch arge Probleme. Die Band misch Grindcore und Mathcore zu einem vollkommen unhörbaren Chaos zusammen.
Songstrukturen? Gibt's nicht! Schöne Momente? Nö! Kompositorisches Geschick? Bleibt mir verborgen. Vielleicht gibt es ja Freaks, die solche Mucke für wahnsinnig ambitioniert halten. All denen wünsche ich viel Spaß mit der Scheibe! Zumindest hat jeder meinen Respekt, der "Odd Senses" länger als 10 Minuten am Stück erträgt. Da wir hier (zumindest im weitesten Sinne) über Musik schreiben, sehe ich nicht ein, mehr als einen Gnadenpunkt springen zu lassen.