
Sanctum Pyre - He Who Remains
Die Griechen SANCTUM PYRE wollen mit ihrem Debüt „He Who Remains“ ein heiliges Feuer entfachen und die Metalgemeinde in ihren Bann ziehen.
Mit dem Opener „Break Thy Chains“ und „She Was Flame” gab es bereits zwei Singles als Appetizer zum knapp einstündigen Erstling der Band, die vor allem aus Songwriter Nikos Tzouannis und Multiinstrumentalist Mike g. besteht. Letzter hat auch die Drums programmiert und dabei einen guten Job gemacht. Die Vocals hat Rob Lundgren übernommen, der auf ganzer Linie überzeugen kann. Gesangliche Unterstützung von Thomas Karam, Shlomit Levi bzw. Cristina Reyes gab es im titelgebenden „He Who Remains“, in „Daughter Of The Wind“ sowie in „The Veil Is Torn“, welches allerdings nur auf der CD aus dem Labelshop enthalten ist.
Musikalisch erinnern mich SANCTUM PYRE an Bands wie NARNIA, NOCTURNAL RITES, LION’S SHARE oder SINBREED, wobei die Griechen auch dezent orientalische Klänge („Pay The Price“) verarbeiten. Der melodische Power Metal wird mit epischen sowie cineastischen Elementen vermengt und das Tempo variiert zwischen zügig (z. B. „Break Thy Chains“) und getragen mit opulentem Refrain („The Hammer and The Cross“, „She Was Flame“).
SANCTUM PYRE funktionieren für mich am besten an einem kühlen Sommermorgen. Natürlich wird die Band mit „He Who Remains“ keine großen Erfolge feiern können. Fans der o. g. Bands sollten sich die Griechen jedoch auf jeden Fall anhören, da das Debüt gelungene Songs enthält, handwerklich gut umgesetzt wurde und von Carlos Fides (u. a. NARNIA) auch optisch schön in Szene gesetzt wurde.
SANCTUM PYRE liefern mit „He Who Remains“ ein hörenswertes Debüt ab und man sollte sich den Namen auf jeden Fall merken.
