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Speed Stroke – Damage Control

VÖ: 21. August 2026  •   Label  Scarlet Records

Speed Stroke – Damage Control

Ein Hai-Flugzeug beißt sich den eigenen Flügel ab, hängt aber zum Glück an Seilen, so dass der Absturz der Maschine verhindert wird. Doch man soll sich vom Artwork nicht abschrecken lassen, denn was die Italiener SPEED STROKE auf ihrem vierten Album bieten, klingt deutlich besser, als die visualisierte Neuauflage von Sharknado vermuten lässt.

Mit „Glorious Breakdown“ finden SPEED STROKE einen gelungenen Einstieg, der dank der fetten Double-Bass nicht nur an RIOT sondern auch an junge Wilde wie AMBUSH, ENFORCER, AIR RAID oder STALLION erinnert. Mit „Heart Of The City“ geht es dann gediegener und rockiger weiter, bevor im titelgebenden „Damage Control“ das Tempo wieder etwas angezogen wird. Und in ihren rockigen Momenten (z. B. „State of Shock“, „Italian Coglione“, „In Flames“) empfehlen sich SPEED STROKE auf jeden Fall auch Freunden von H.E.A.T., CRAZY LIXX, ECLIPSE & Co. Etwas bluesiger wird es in „Blessed By Misery“ (hier kommt sogar das Saxophon zum Einsatz) und „All For The Weak End”, welches auch Elemente aus dem Rock `N` Roll und 80er-Hard Rock aufnimmt.
Meiner Ansicht nach zünden nicht alle Songs gleichermaßen, wirkliche Ausfälle gibt es auf „Damage Control“ aber auch nicht. Insofern macht die Mischung aus bluesigem Hard Rock und Hair Metal (mit Ausbrüchen in die Welt des Heavy Metal) eigentlich über die gesamte Spielzeit Spaß.

SPEED STROKE beweisen mit „Damage Control“, dass es eingängigen Hard Rock auch außerhalb Schwedens gibt.
SPEED STROKE - Glorious Breakdown (Official Video)
SPEED STROKE - Heart Of The City (Official Video)