Nein, Kompromisse geht diese Combo wirklich nicht ein. Über die gute halbe Stunde Spielzeit dreschen die Jungs aus New Hampshire einem 12 vom Metal beeinflusste Hardcorekracher um die Ohren. Wer auf den moderneren fetten Sound a la Hatebreed steht wird mit Since The Flood sicherlich glücklich.
Es gibt fette, langsame Riffs, die auch von Pro Pain stammen könnten, ebenso wie straighte schnelle Parts, die sicherlich jeden Moshpit in Wallung bringen. Die Platte hat auch dank der fetten Produktion alles, was eine solide Platte in diesem Genre braucht. Das einzige was mir fehlt, ist die individuelle Note. Since the Flood schaffen es nicht, der Musik ihren persönlichen Stempel aufzudrücken. Insofern wären einige Kompromisse mit den Genregrenzen doch ganz wünschenswert gewesen. Ein wuchtig groovender Hardcore-Hammer bleibt´s aber trotzdem.