We are connected - jetzt auch mit der Klassik. VOIVOD haben sich mit einem Orchester zusammengetan, um einige ihrer Songs in erweitertem Gewand zu präsentieren.
In der Regel bin ich kein Freund von der orchestralen Unterstützung, aber ich kann eigentlich auch nicht viel mit Progressive Rock und Science-Fiction anfangen und trotzdem sind VOIVOD seit Jahrzehnten eine meiner absoluten Lieblingsbands - also hören wir mal.
Als Erstes fällt auf, dass Songs vom Debüt bis zum aktuellen Logplayer zum Besten gegeben wurden. Die Phase mit Eric Forrest wurde wohl nicht nur wegen der Vocals, sondern auch wegen des anderen Stils ausgespart. Trotz der Tatsache, dass die Songs in ihrer Originalversion zwischen 1984 und 2022 erschienen, klingt ´Symphonique´ wie aus einem Guss. Mir gefällt, dass die Tracks nicht einfach mit Streichern unterlegt wurden. Die ergänzende Orchestrierung verstärkt geschickt die Grundstimmung der Songs bzw. Parts. Das reicht von bombastischen über sphärische bis zu leichten, spielerischen Arrangements (´Fall´). Durch die neuen Versionen wird einmal mehr deutlich, welche unterschiedlichen Stimmungen VOIVOD bieten. Zum Glück wurde nicht krampfhaft versucht, jeden Part mit dem Orchester zu unterstützen. Der Anfang von ´Into My Hypercube´ beispielsweise kann einfach nicht mehr aufgewertet werden. ´The Unknown Knows´ hingegen vom Orchester starten zu lassen, macht absolut Sinn.
Snake ist sehr gut bei Stimme und dass der Sound auch sonst passt, ist bei einer solchen Veröffentlichung ja klar.
Etwas unverständlich ist mir, dass ´Symphonique´ nicht auch als DVD erscheint, das würde bei dieser einmaligen Geschichte ja Sinn machen. Vielleicht bin ich auch wieder einmal zu gestrig und es laufen schon Verhandlungen mit Streaming-Anbietern.
Die Versionen auf ´Symphonique´ sind absolut hörenswert und zeigen neue Facetten der Tracks. Im Zweifel würde ich aber, bis auf das PINK FLOYD Cover, die Originale bevorzugen. Nach dem coolen Boxset, der mäßigen ´Ultraman EP´, den ´Morgöth Tales´ Neuanspielungen und nun ´Symphonique´ wird es aber mal wieder Zeit für neuen Stoff. Das großartige letzte Studioalbum hat ja nun schon wieder gute vier Jahre auf dem Buckel.
In der Regel bin ich kein Freund von der orchestralen Unterstützung, aber ich kann eigentlich auch nicht viel mit Progressive Rock und Science-Fiction anfangen und trotzdem sind VOIVOD seit Jahrzehnten eine meiner absoluten Lieblingsbands - also hören wir mal.
Als Erstes fällt auf, dass Songs vom Debüt bis zum aktuellen Logplayer zum Besten gegeben wurden. Die Phase mit Eric Forrest wurde wohl nicht nur wegen der Vocals, sondern auch wegen des anderen Stils ausgespart. Trotz der Tatsache, dass die Songs in ihrer Originalversion zwischen 1984 und 2022 erschienen, klingt ´Symphonique´ wie aus einem Guss. Mir gefällt, dass die Tracks nicht einfach mit Streichern unterlegt wurden. Die ergänzende Orchestrierung verstärkt geschickt die Grundstimmung der Songs bzw. Parts. Das reicht von bombastischen über sphärische bis zu leichten, spielerischen Arrangements (´Fall´). Durch die neuen Versionen wird einmal mehr deutlich, welche unterschiedlichen Stimmungen VOIVOD bieten. Zum Glück wurde nicht krampfhaft versucht, jeden Part mit dem Orchester zu unterstützen. Der Anfang von ´Into My Hypercube´ beispielsweise kann einfach nicht mehr aufgewertet werden. ´The Unknown Knows´ hingegen vom Orchester starten zu lassen, macht absolut Sinn.
Snake ist sehr gut bei Stimme und dass der Sound auch sonst passt, ist bei einer solchen Veröffentlichung ja klar.
Etwas unverständlich ist mir, dass ´Symphonique´ nicht auch als DVD erscheint, das würde bei dieser einmaligen Geschichte ja Sinn machen. Vielleicht bin ich auch wieder einmal zu gestrig und es laufen schon Verhandlungen mit Streaming-Anbietern.
Die Versionen auf ´Symphonique´ sind absolut hörenswert und zeigen neue Facetten der Tracks. Im Zweifel würde ich aber, bis auf das PINK FLOYD Cover, die Originale bevorzugen. Nach dem coolen Boxset, der mäßigen ´Ultraman EP´, den ´Morgöth Tales´ Neuanspielungen und nun ´Symphonique´ wird es aber mal wieder Zeit für neuen Stoff. Das großartige letzte Studioalbum hat ja nun schon wieder gute vier Jahre auf dem Buckel.

