Nach dem herausragenden Comeback-Album aus 2023 legen die Schweden nach.
Es gibt wohl kein Death Metal Album, das ich in den letzten drei Jahren so häufig gehört habe wie den Vorgänger ´All Heads Gonna Roll´. Dem Album habe ich damals mit 14 von 15 Punkten mindestens zwei Punkte zu wenig gegeben. Die Latte liegt daher noch etwas höher, als das bei VOMITORY eh schon der Fall ist.
Der Wechsel an der Gitarre hat zum Glück keine stilistischen Veränderungen zur Folge. Intro gefällig? Quatsch! Hier gibt es ab der ersten Sekunde voll auf die Omme. Dabei setzt das Quartett auf die bewährte Mischung. Von Blastbeats über straighte Crust Passagen bis zu schleppenden Parts haben die Jungs wieder alles eingepackt. Etwas aus dem Rahmen fällt ´Wrath Unbound´. Bei dem Track walzt sich das Quartett ohne Erbarmen in bester BOLT THROWER-Manier nach vorne, ohne nach Abklatsch zu klingen.
Mein Favorit auf der Scheibe ist ´Two and a Half Men´, der Song könnte der punkigere Bruder von ´Suffer The Children´ sein. Was VOMITORY von vielen Bands des Genres unterscheidet, ist, dass sie trotz aller Aggressivität ein Händchen für eingängige Chorusse (der Duden sagt, das ist der Plural) und Riffs haben, die sich umgehend in der Hirnrinde festfressen. In der Güte schaffen das sonst nur LIK. Ich mag es, dass ´In Death Throes´ in einem Stück durchballert und auf unnötiges Beiwerk verzichtet. Schade ist, dass das letzte Solo der Scheibe abfällt. Nach dem furiosen Beginn des Songs klingt mir das zu nett und zu viel nach klassischem Metal. Aber gut, da ist halt ein kleiner Fleck des Lakens nicht blutgetränkt.
Ein großes Plus ist weiterhin der Sound, der beweist, dass Schweden Death Metal auch ohne den typischen HM-2 Sound ordentlich knallen kann. Der HM-2 Sound wird mir momentan etwas zu überstrapaziert und VOMITORY klingen frischer als fast alles aus diesem Bereich. Die Gitarren sind fett, der herrlich gurgelnde Bass hat nicht nur bei ´Erased in Red´ (Man kann also nicht nur in Rot träumen) genug Platz und das Schlagzeug ist fern von typischen Trigger-Sounds und klingt natürlich und fett – so soll das. Dazu kommt eines der für mich besten Cover der Bandgeschichte.
Auch weil ein absoluter Oberhit wie ´Raped, Strangled, Sodomized, Dead´ fehlt, kommt das Album für mich nicht ganz an den Vorgänger heran. Aber trotzdem liefern VOMITORY einmal mehr ein herausragendes Death Metal Album ab. Da müssen sich HYPOCRISY und vor allem die anderen Supports der anstehenden Tour vorsehen, nicht von dieser Urgewalt an die Wand genagelt zu werden.
Es gibt wohl kein Death Metal Album, das ich in den letzten drei Jahren so häufig gehört habe wie den Vorgänger ´All Heads Gonna Roll´. Dem Album habe ich damals mit 14 von 15 Punkten mindestens zwei Punkte zu wenig gegeben. Die Latte liegt daher noch etwas höher, als das bei VOMITORY eh schon der Fall ist.
Der Wechsel an der Gitarre hat zum Glück keine stilistischen Veränderungen zur Folge. Intro gefällig? Quatsch! Hier gibt es ab der ersten Sekunde voll auf die Omme. Dabei setzt das Quartett auf die bewährte Mischung. Von Blastbeats über straighte Crust Passagen bis zu schleppenden Parts haben die Jungs wieder alles eingepackt. Etwas aus dem Rahmen fällt ´Wrath Unbound´. Bei dem Track walzt sich das Quartett ohne Erbarmen in bester BOLT THROWER-Manier nach vorne, ohne nach Abklatsch zu klingen.
Mein Favorit auf der Scheibe ist ´Two and a Half Men´, der Song könnte der punkigere Bruder von ´Suffer The Children´ sein. Was VOMITORY von vielen Bands des Genres unterscheidet, ist, dass sie trotz aller Aggressivität ein Händchen für eingängige Chorusse (der Duden sagt, das ist der Plural) und Riffs haben, die sich umgehend in der Hirnrinde festfressen. In der Güte schaffen das sonst nur LIK. Ich mag es, dass ´In Death Throes´ in einem Stück durchballert und auf unnötiges Beiwerk verzichtet. Schade ist, dass das letzte Solo der Scheibe abfällt. Nach dem furiosen Beginn des Songs klingt mir das zu nett und zu viel nach klassischem Metal. Aber gut, da ist halt ein kleiner Fleck des Lakens nicht blutgetränkt.
Ein großes Plus ist weiterhin der Sound, der beweist, dass Schweden Death Metal auch ohne den typischen HM-2 Sound ordentlich knallen kann. Der HM-2 Sound wird mir momentan etwas zu überstrapaziert und VOMITORY klingen frischer als fast alles aus diesem Bereich. Die Gitarren sind fett, der herrlich gurgelnde Bass hat nicht nur bei ´Erased in Red´ (Man kann also nicht nur in Rot träumen) genug Platz und das Schlagzeug ist fern von typischen Trigger-Sounds und klingt natürlich und fett – so soll das. Dazu kommt eines der für mich besten Cover der Bandgeschichte.
Auch weil ein absoluter Oberhit wie ´Raped, Strangled, Sodomized, Dead´ fehlt, kommt das Album für mich nicht ganz an den Vorgänger heran. Aber trotzdem liefern VOMITORY einmal mehr ein herausragendes Death Metal Album ab. Da müssen sich HYPOCRISY und vor allem die anderen Supports der anstehenden Tour vorsehen, nicht von dieser Urgewalt an die Wand genagelt zu werden.