Wenn dem Finnen kalt ist, gründet er offenbar eine Band, um sich aufzuheizen. Die Herren von Battle Beast sind die Gewinner des Wacken Metal Battle und verschiedener anderer Wettbewerbe, was ihnen letztlich einen Vertrag bei Nuclear Blast einbrachte.
Bei dem Sechser gibt es scheinbar nur einen Schalter: Power On! Denn auch bei getragenen Stücken wie der Majesty'esken Kraftballade "Savage And Saint" muss der Hamster ordentlich strampeln, um die Amps ausreichend zu versorgen. Mit "Show Me How To Die" wurde die Demosingle der Band ebenfalls aufs passenderweise "Steel" betitelte Album gepackt. Und obwohl der Song natürlich mit Stromgitarren ausgestattet ist, erinnern Rhythmen und Melodien doch irgendwie etwas an Discomusik der Marke Abba.
Ohnehin lässt sich der Sound der Finnen schwer greifen. Klar, sie spielen traditionellen, melodiösen, stellenweise epischen Heavy Metal, der standesgemäß in Leder und Nieten verpackt wird. Mit "Iron Hand" etwa schlägt man die epische Marschrichtung ein: orchestrale Wuchtkeyboards der Marke Freedom Call inklusive. "Victory" hingegen klingt wie schnelle U.D.O. bei denen Chris Bolthendahl als Gastsänger gewonnen werden konnte. Der Opener "Enter The Metal World" wirkt dagegen fast rockig. Die größte Hymne, und für mich auch der Höhepunkt der Scheibe, ist mit Sicherheit "The Band oft he Hawk". Hier zeigen die Finnen in Sachen Melodie ein fast ebenso sicheres Händchen wie etwa Sabaton, doch gesanglich kommen Battle Beast rauher rüber. Überhaupt schimmert hier und da auch eine ordentliche Portion Astral Doors durch den metallischen Panzer (z.B. Justice and Metal). Der Titeltrack hingegen erinnert sogar an die Jungspunde von Kissin' Dynamite.
Machen wir es kurz: Battle Beast versuchen die verschiedenen Sounds des traditionellen Metal auf einer Scheibe zu vereinen und bedienen sich dabei in erster Linie großer Melodien, wuchtiger Keyboards, druckvoller Gitarren und einer gehörigen Portion Trueness!
Ohnehin lässt sich der Sound der Finnen schwer greifen. Klar, sie spielen traditionellen, melodiösen, stellenweise epischen Heavy Metal, der standesgemäß in Leder und Nieten verpackt wird. Mit "Iron Hand" etwa schlägt man die epische Marschrichtung ein: orchestrale Wuchtkeyboards der Marke Freedom Call inklusive. "Victory" hingegen klingt wie schnelle U.D.O. bei denen Chris Bolthendahl als Gastsänger gewonnen werden konnte. Der Opener "Enter The Metal World" wirkt dagegen fast rockig. Die größte Hymne, und für mich auch der Höhepunkt der Scheibe, ist mit Sicherheit "The Band oft he Hawk". Hier zeigen die Finnen in Sachen Melodie ein fast ebenso sicheres Händchen wie etwa Sabaton, doch gesanglich kommen Battle Beast rauher rüber. Überhaupt schimmert hier und da auch eine ordentliche Portion Astral Doors durch den metallischen Panzer (z.B. Justice and Metal). Der Titeltrack hingegen erinnert sogar an die Jungspunde von Kissin' Dynamite.
Machen wir es kurz: Battle Beast versuchen die verschiedenen Sounds des traditionellen Metal auf einer Scheibe zu vereinen und bedienen sich dabei in erster Linie großer Melodien, wuchtiger Keyboards, druckvoller Gitarren und einer gehörigen Portion Trueness!