CAELESTIA wurde bereits im Jahr 2012 unter dem Namen ME AND MYSELF gegründet. Ein Jahr später fegte jedoch ein Hauch der Veränderungen durch die Bandreihen. Nebst Namensänderung wurde auch die musikalische Ausprägung neu ausgerichtet. Female-fronted Melodic Death Metal, darum soll es sich nun also drehen.
Für ihren Zweitling haben sich die Griechen dann auch direkt Verstärkung von SOILWORK Sänger Bjorn "Speed" Stride und SODOM Drummer Markus Freiwald mit ins Aufnahme-Boot geholt.
Mit CAELESTIA erwartet auch mich eine Premiere - meine erste Review zu nem Melodic Death Metal Album. Normalerweise kann ich mit diesem Genre ja nichts anfangen, aber man darf ja auch nochmal positiv überrascht werden, nicht wahr?
Man sollte einfach vor alles ein "Melodic" setzen, dann wird's gleich viel interessanter. (Aber natürlich müsste dann auch melodic drin sein!) Dieses typische Todesmetall Geschepper klingt in meinen zarten Öhrchen zwar noch immer nach einer Vergewaltigung, aber der Rest ist durchaus hörenswert.
Sängerin Dimi, mit ihrer zarten Stimme, verleiht den Tracks ein ganz besonderes Flair. Aber insbesondere die sanften Harmonien der beiden Sänger machen die Platte zu einer netten Abwechslung.
Die Songs sind ziemlich kraftvoll und vor allem die melodischen Riffs wissen zu überzeugen. Hierbei finde ich vor allem die dumpf surrende Basslines ziemlich interessant. Allerdings möchte sich kein Song dauerhaft in meinem mentalen Songarchiv einlagern.
Alles in Allem liefern CAELESTIA mit "Beneath Abyss" ein solides Album ab, dem man ruhig sein Gehör zuwenden darf.