Die Erfolgsgeschiche von Dream Evil grenzt eigentlich schon an ein Wunder. Der Markt ist übersättigt, vielen Bands fällt nichts neues mehr ein und neue Bands werden aus Zurückhaltung erst gar nicht unter Vertrag genommen. Bei Dream Evil war alles anders.
Nach ihrem schon sehr erfolgreichen Debut "Dragonslayer" schieben die Schweden nun schon den Nachfolger "Evilized" nach und auch hier kracht es nur so vor Begeisterung und positiven Kritiken der Medien. Dass dabei Japan wieder eine tragende Rolle spielt ist nicht weiter verwunderlich, denn die Japaner wissen die Qualität von "Metal made in Europe" nach wie vor zu schätzen. Zwar kommt es dem Szene-Kenner doch hier oder da so vor, als würden hier alte Seilschaften und viel Vitamin B regieren, was sicher auch nicht ganz unbegründet ist, da Dream Evil Gründer Frederik Nordström der Besitzer des Fredman-Studios ist, in dem schon nahezu alle bekannten Schweden-Bands aufgenommen haben. Dementsprechend sind natürlich auch seine Kontakte und die bekannte Qualität seiner Arbeit, die ihm vielleicht eher als jeder anderen Band den Deal bei Century Media eingebracht haben dürften. Trotzdem wissen er und seine Jungs musikalisch zu überzeugen! Man bietet die ganze Bandbreite an Songs: Schnelle double-bass-Nummern, Halbballaden und groovende Rockkracher, gepaart mit einer sehr angenehmen und nicht aufdringlichen Gesangsstimme und natürlich einem ultra fetten Sound. Zu sehen sind Dream Evil schon demnächst als Support von MASTERPLAN und HAMMERFALL auf der Europatournee.