Die Eidgenossen, die sich nach unserem verehrten Bischof Godehard benannt haben, waren in den letzten Jahren etwas zu sehr mit dem musikalischen Weichspüler in Kontakt gekommen und haben zwar keine schlechten, aber doch recht poprockige-bluesige Alben abgeliefert, die so etwas den rechten Biss v
ermissen ließen. Mit neuen Frisuren und frisch gefetteten Lederklamotten melden sie sich nun wieder zurück und haben den 14 Songs eine ordentliche Portion Hardrock eingeblasen. Schon der Opener rockt ordentlich los und diese Marschroute wird über die gesamte Spielzeit durchgehalten, so dass wir endlich wieder eine Satte Hardrock Scheibe abgeliefert bekommen, die Gotthard wesentlich besser zu Gesichte stehen. Hoffen wir also, dass sich die Band auch weiterhin auf ihre wirklichen Stärken besinnt und nicht wieder den Fuß vom Gaspedal nimmt. Wir wollen sie so haben, wie sie sich auf Lipservice präsentieren. Weiterrocken!